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 Betreff des Beitrags: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 12:46 
ihr Lieben!

Ich brauch dringend euren Rat!

Mein lieber Murray den ich im Frühjahr 2012 bekommen hab war bis gestern auf österreichisch gesprochen "pumperlgsung"! Leider mussten wir allerdings gestern beim Krallen schneiden feststellen, dass er am linken hinterem Beinchen geschwollen ist und einen kleinen Knubbel weg stehen hat!

Das Beinchen ist nicht rot, heiß oder irgendwie offen und Murray hat auch keine Probleme beim herumflitzen! Bis auf den Knubbel und die Schwellung konnte ich bei ihm keine Veränderung feststellen ... er ist so aktiv und gefräßig wie immer!

Nach langer Internetrecherche und eine nahezu schlaflosen Nacht war ich heute bei meinem Tierarzt der sich lt eigenen Angaben mit Weißbäuchen auskennt! Leider war Murray sehr zickig und hat sein Beinchen nur ganz kurz ansehen lassen. Ohne größeres nachforschen wurde dann vom TA die Diagnose Tumor ausgesprochen und zu einer OP geraten!

Tja, das war ehrlich gesagt auch meine Vermutung

Jedoch hab ich mich nicht kompetent beraten gefühlt, denn auf die Frage, dass er jetzt ja schon über 2 Jahre alt und ob da das OP Risiko nicht erhöht ist, wurde ich nur mit großen Augen angesehen. Außerdem hab ich noch gefragt wie es mit Gewäbsprobe aussieht ... darauf wurde gesagt das dies auch nur mit Narkose geht und kann man dann gleich operieren!


Ich weiß nicht ... Ich will ja auch nicht voreilig entscheiden und wollte mal bei euch Rat einholen! Was sagt ihr dazu? Was würdet ihr machen?


Im Forum hab ich auch von sogenannten "Tarantula Globuli" gelesen ... Wäre das eine Option?


In der Zwischenzeit hab ich jetzt am Donnerstag einen weiteren Termin bei einem anderen TA der sich mit Exoten auskennen soll vereinbart, um eine zweite Meinung einzuholen!


Ich hoffe das BESTE!


Liebe Grüße aus Österreich!

Bexe


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 13. Mai 2014, 12:46 


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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 18:13 
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Hallo Bexe,

oh, das ist ja nicht so schön, meiner Meinung nach könnte es ja auch evtl eine kleine Verkapselung sein, muss ja nicht immer gleich Krebs sein.
Wenn er natürlich so strampelt ist es schwierig eine Biopsie ohne Narkose zu machen, allerdings sollte man sich den Knubbel schon mal genauer anschauen.
Mit einer leichten Gasnarkose sollte man aber alles untersuchen können - auch mit 2 Jahren und wenn er sonst so topfit ist, wie du beschreibst, würde ich das Risiko auf jeden Fall eingehen.

Die Tarantula Globuli können helfen, allerdings eben nur bei Tumoren und solange das nicht komplett abgeklärt ist, würde ich sie nicht geben. Auch nicht, wenn er an einer sehr gut erreichbaren Stelle ist und nicht mit Blutgefäßen verwachsen ist, dann würde ich ihn wirklich einfach entfernen lassen.

Hoffen wir mal, dass der andere "Experte" mehr Ahnung hat. Wie gesagt, ich würde auf eine Gasnarkose bestehen, die stecken die Igel meist sehr gut weg.

Gute Besserung für den Kleinen!

_________________
Liebe Grüße, Anja
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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Di 13. Mai 2014, 18:38 
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Hallo Bexe,
schade das dein Igelchen krank ist.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine Gasnarkose sehr gut vertragen wird und die Igel schnell wieder fit sind. Mein Jafari wurde vor einer Woche ein Auge entfernt und er befand sich in einer Gasnarkose. Er war sehr schnell wieder auf den Beinen.

Ich würde definitiv auf eine Gewebeprobe bestehen, eine Op kann man zur Not (mit einer gesicherten Diagnose) immer noch durchführen lassen. Wenn dir der TA suspekt erscheint dann wechsel lieber, leider gibt es auch TA, die nicht immer so für das Wohl des Tieres sind.

Woher kommst du denn? Eventuell können wir dir mit erfahrenen TA weiterhelfen.

Gute Besserung für den kleinen Mann. HerzIgel

_________________
Dummheit wird mein Henker sein!


LG Katja


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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Mi 14. Mai 2014, 22:30 
Danke euch zwei für eure prompte Antwort!

Genau das ist ja das Ding ... Wer weiß ob das tatsächlich Krebs ist! Lt. TA würde eine OP mit Gasnarkose gemacht werden ... da bin ich jetzt schon mal etwas erleichtert, dass die von den Igelchen recht gut weggesteckt werden ... fit ist er auf jeden Fall ...

Als wir gestern nochmals sein Beinchen angesehen haben, kam uns vor das der Knubbl kleiner geworden ist. Kann natürlich auch Einbildung sein ... jetzt haben wir uns gedacht wir warten noch das WE ab und entscheiden dann wie wir weiter vorgehen!

Ich hab auch Fotos gemacht ... wär toll wenn ich eure Meinung dazu lesen könnte!

Danke nochmals!

GlG Bexe


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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Mi 14. Mai 2014, 22:40 
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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Mi 14. Mai 2014, 22:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Di 7. Okt 2014, 22:54 
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silverhedgehogspecialist
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Registriert: Mi 9. Jul 2008, 18:51
Beiträge: 2271
Wohnort: Altenmünster bei Augsburg
Tiere: 5,5 Igel, 2 Dobermänner, 4 Katzen, 2 Meeri´s, Aquarium, 4 Zebrafinken
Hallo,

hm, ist schlecht zu beurteilen, letztendlich kann nur durch Entfernen des Kubbels
und untersuchen festgestellt werden, ob wirklich was bösartiges vorliegt oder ob es evtl.
was anderes ist z.B verkapselter Bluterguss, Lipom usw.

Die Narkose wird wirklich sehr gut von den Igeln vertragen, musste auch schon bei einigen
Igelchen das machen lassen.

Eines meiner Igelmädels hatte mal auch so eine verdickte Stelle am Vorderbeinchen, schon als ich sie vom Züchter bekommen habe. Wie sich dann später rausstellte, muss sie sich wohl als Baby oder
Jungigelchen das Beinchen gebrochen haben. Alles ist wieder zusammengewachsen und um die
Bruchstelle hatte sich auch so ein Knubbel gebildet.
Das Mädel konnte aber ganauso schnell rennen wie die anderen Igelchen:)

Gute Besserung,
lg Sieglinde


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 Betreff des Beitrags: Re: Tumor ... was tun?
BeitragVerfasst: Fr 13. Mai 2016, 17:30 
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little hedgehog

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Beiträge: 164
Wohnort: Erlangen
Tiere: 0.2 Weissbauchigel; 0.1 Mittelhamster; 2.0 Zwerghamsterhybriden
Das könnte auch ein abgekapselter Abszess sein, die Haut ist ja durchaus recht rot, was für einen entzündlichen Prozess spräche - sofern keine Farbverfälschung durch die Kamera. Abszesse entstehen gerne mal nach einem Stachelpieker oder wenn sich ein spitzes Stück Einstreu in die Haut piekst.

Ich würd den Kurzen in Gasnarkose packen lassen (keine Angst die ist super verträglich und leicht dosierbar, das Tier schläft auch kaum nach, und Igel sind irre zäh, meine Kleine hat mit über 3 Jahren 4 Narkosen in 4 Wochen gehabt inklusive zweier schwerer Operationen). Dann kann der TA den Knubbel mit einer Kanüle anpieken - eventuell kann er dann Eiter aufziehen. Bei einem Tumor käme etwas Blut. Kein Eiter heisst allerdings nicht auch gleichzeitig kein Abszess, denn die können schon derart eingedickten Eiter innehaben, dass er sich nicht aufziehen lässt.

Ultraschall kann auch Aufschluss geben ob sich im Knubbel Flüssigkeit oder Gewebe befindet.

Oder man entfernt es einfach, sowohl Abszesskapsel als auch Tumor sollten entfernt werden, bleibt die Abszesskapsel so füllt sie sich oft wieder mit Eiter, da Antibiotika von der Kapsel oft abgehalten werden.

Alles Gute!

_________________
LG von Isa


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am Fr 13. Mai 2016, 17:30.


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